Das Kloster Waldkirch

Waldkirch liegt im Nordwesten des Herzogtums, und in dieser Gegend Richtung Elsass, im Wormsgau, war Reginlinde durch ihren Vater Megingaud begütert; aber die Wahl des Ortes ist ohnehin nicht zufällig.

Als Fürsten in Schwaben beanspruchten die Herzöge auch das ursprünglich vom König herrührende Münzregal, heisst das Recht und auch die Pflicht, Münzen zu prägen. Dazu wurde Silber benötigt, und dieses wurde in den Taleinschnitten am Westrand des Schwarzwalds geschürft.

Im Elztal, wo das Kloster Waldkirch entstand, vor allem aber im benachbarten Glotter- und Suggental konnte das Silber gewonnen werden, und in Breisach befand sich eine der bekanntesten Münzen.
Reginlinde und Burkhard gründeten dieses Kloster si-cher anfangs zur Sicherung ihrer Memoria und als Grablege – dazu auch als Sicherung für die Tochter Gisela, die sie als Äbtissin dort einsetzten.

Kaiser OTTO I. und Herzog BURKHARD II., 954-973
Pfennig (nach 962). Kreuz, OTTO MPERATOR Rv. Kreuz, +BVRCHARDVS 1,07 g. Dbg. 900.

Königliche und herzogliche Münzstätte Breisach.

Waldkirch heute

Dieses Jahr gelang es uns zum ersten Mal, Waldkirch zu besuchen. Von Reginlinde ist leider nicht mehr viel zu spüren, auch in der Broschüre zur Kirche wird sie quasi fast nicht erwähnt.

Interessant ist hingegen die Ausstellung im Museum!